WDVS günstig kaufen auf restado

Alles für das Wärmedämmverbundsystem

Ein Wärmedämmverbundsystem (WDVS) besteht aus Kleber, Dämmplatte, Dübeln, Armierungsschicht mit Gewebe und Oberputz. Hier findest du die einzelnen Bestandteile als Restposten: Dämmplatten von Knauf, Baumit, Sto, Steico oder Heck, Schlag- und Schraubdübel von Ejot, Knauf oder Sto, Putzgrund, Fugendichtbänder und Abdeckrondellen.

Systemtreue zählt

Ein WDVS ist als Ganzes zugelassen. Dämmplatte, Kleber, Armierung und Putz sollten deshalb aus einem System stammen. Restposten lohnen sich besonders, wenn du ein vorhandenes System ergänzen oder eine kleinere Fläche wie Anbau, Garage oder Giebel dämmen willst.

Dübellänge und Dämmdicke

Bei Dübeln entscheidet die Länge: Sie richtet sich nach Dämmdicke, Kleberschicht und Untergrund. Frag nach Typ, Länge und Stückzahl und ob die Dübel für deinen Wandbaustoff zugelassen sind. Lieferung und Rechnung hängen vom Anbieter ab.

Wärmedämmverbundsystem aus Restposten: Aufbau und Tipps zum Kauf

Wärmedämmverbundsystem aus Restposten: Aufbau und Kauftipps

Das Wärmedämmverbundsystem, kurz WDVS, ist die häufigste Art, eine Fassade zu dämmen. Die Dämmung wird direkt auf die Außenwand geklebt, gedübelt und verputzt. Auf restado findest du WDVS-Restposten: Dämmplatten, Dübel, Mörtel und Zubehör, übrig geblieben auf Baustellen oder aus Lagerräumung. Einzelne Dämmplatten für Fassaden ohne Systembezug findest du auch unter Fassadendämmung.

So ist ein WDVS aufgebaut

  1. Kleber: mineralischer Klebe- und Armierungsmörtel oder Klebeschaum verbindet die Platte mit der Wand.
  2. Dämmplatte: EPS, Mineralwolle (Platte oder Lamelle), PIR/PUR, Holzfaser oder Kork.
  3. Dübel: Schlag- oder Schraubdübel, je nach Untergrund und System bündig oder versenkt mit Rondelle.
  4. Armierungsschicht: Armierungsmörtel mit eingebettetem Glasfasergewebe, an Ecken mit Gewebewinkeln.
  5. Putzgrund und Oberputz: mineralischer, Silikat- oder Silikonharzputz, bei Bedarf mit Fassadenfarbe.

Dazu kommen Sockelprofile, Anputzleisten an Fenstern, Kompribänder für Anschlüsse und Brandriegel aus Mineralwolle bei EPS-Systemen.

Warum Systemtreue beim WDVS wichtig ist

Ein WDVS ist in Deutschland als Gesamtsystem bauaufsichtlich zugelassen. Die Zulassung gilt für eine bestimmte Kombination aus Kleber, Dämmstoff, Dübel, Armierung und Putz. Wer Komponenten verschiedener Hersteller mischt, verlässt die Zulassung. Bei Restposten heißt das: Kaufe möglichst Dämmplatten, Mörtel und Putz aus einem System, oder ergänze ein bestehendes System mit genau den Komponenten, die darin vorgesehen sind. Dübel sind oft für mehrere Systeme freigegeben, prüfe das in den Herstellerunterlagen.

Kauftipps für WDVS-Komponenten

  • Dämmplatten: Achte auf Anwendungstyp WAP, Wärmeleitstufe und Dicke. Graues EPS dämmt besser als weißes, sollte aber bei der Verarbeitung vor Sonne geschützt werden.
  • Dübel: Die Länge ergibt sich aus Dämmdicke, Kleberschicht und Verankerungstiefe im Untergrund. Für Beton, Vollziegel, Lochziegel und Porenbeton gibt es verschiedene Dübel.
  • Mörtel und Putze: Sackware hat ein Haltbarkeitsdatum und muss trocken gelagert sein. Frag nach dem Herstelldatum.
  • Menge: Plane etwa 5 % Reserve für Verschnitt an Fenstern und Ecken ein. Pakete und Paletten enthalten je nach Dicke unterschiedlich viele m², frag deshalb immer nach der Gesamtfläche.

Mehr rund um die Fassade

WDVS gehören zur Kategorie Fassade. Putze findest du unter Außenputz, Farben unter Fassadenfarbe, Dämmstoffe für Keller und Decken unter Dämmung. Gib einen Suchauftrag auf, wenn du eine bestimmte Komponente suchst. Du hast WDVS-Material übrig? Stelle es kostenlos auf restado ein.

Häufige Fragen zum Wärmedämmverbundsystem

Kann ich WDVS-Komponenten verschiedener Hersteller kombinieren?

Nein, ein WDVS ist als Gesamtsystem zugelassen, deshalb sollten Kleber, Dämmplatte, Armierung und Putz aus einem System stammen. Bei Mischungen erlischt die Zulassung und damit oft auch die Gewährleistung des Verarbeiters. Dübel sind teilweise für mehrere Systeme freigegeben.

Wie lang müssen WDVS-Dübel sein?

Die Dübellänge ergibt sich aus Dämmdicke, Kleberschicht, eventuell vorhandenem Altputz und der nötigen Verankerungstiefe im Untergrund. Die genauen Werte stehen in der Zulassung des Dübels. Bei versenkter Montage ändert sich die Rechnung.

Muss ein WDVS gedübelt werden?

Das hängt vom Untergrund und vom System ab. Auf tragfähigen, ebenen Untergründen reicht bei manchen Systemen das Verkleben, auf Altputz, älteren Wänden und bei Mineralwolleplatten wird in der Regel zusätzlich gedübelt.

Was ist ein Brandriegel?

Ein Brandriegel ist ein umlaufender Streifen aus nicht brennbarer Mineralwolle in einer EPS-Fassade. Er soll verhindern, dass sich ein Brand über die Dämmung ausbreitet. Ob und wo Brandriegel nötig sind, regeln Zulassung und Dämmdicke.

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