Pflastersteine gebraucht kaufen auf restado

Gebrauchtes Pflaster für Hof, Einfahrt und Weg

Gebrauchte Pflastersteine stammen meist aus Rückbau, Umgestaltung oder Restmengen von Baustellen: Betonpflaster, Verbundsteine, Pflasterklinker und Granitpflaster. Dazu kommen Tief- und Hochbordsteine, Splitt, Schotter, Recyclingmaterial und Fugenmörtel.

Stärke passend zur Belastung

Für Wege und Terrassen reichen 6 cm starke Steine, für Einfahrten mit Pkw solltest du 8 cm wählen, für Lkw-Verkehr 10 cm und mehr. Achte darauf, dass alle Steine einer Fläche dieselbe Höhe haben und vom selben Hersteller stammen, sonst passen Verbund und Optik nicht zusammen.

Menge und Abholung

Rechne die Fläche aus und plane etwa 5 bis 10 % Reserve für Bruch und Zuschnitt ein. Pflaster ist schwer: Eine Palette Betonpflaster wiegt oft weit über eine Tonne. Ob Abholung, Lieferung oder Abladen möglich ist, hängt vom Anbieter ab und steht im Inserat.

Pflastersteine gebraucht: Formate, Mengen, Unterbau und Tipps zum Kauf

Pflastersteine gebraucht kaufen: Betonpflaster, Klinker und Granit

Wenn ein Hof neu gestaltet, eine Straße umgebaut oder ein Baugebiet fertig wird, bleiben oft große Mengen Pflaster übrig. Gebrauchte Pflastersteine sind meist genauso belastbar wie neue, kosten aber nur einen Teil davon. Viele Betonsteine halten Jahrzehnte, Granit und Klinker praktisch unbegrenzt. Für Einfahrt, Stellplatz, Gartenweg oder Hoffläche lohnt sich gebrauchtes Pflaster deshalb besonders.

Auf restado bieten Bauunternehmen, Galabau-Betriebe, Händler und Privatleute Pflastersteine, Bordsteine und Material für den Unterbau an: Betonpflaster, Verbundsteine, Pflasterklinker, Granit- und Basaltpflaster, Tief- und Hochborde, Splitt, Schotter, Recyclingmaterial, Drainmörtel und Fugenmörtel. Über „Anfrage stellen“ im Inserat erreichst du den Anbieter.

Welche Pflastersteine gibt es gebraucht?

Betonpflaster

Betonpflaster ist das häufigste Pflaster in Deutschland. Es gibt Rechteck- und Quadratsteine, Verbundsteine wie Doppel-T („Knochensteine“) und S-Steine, Systempflaster mit Verschiebesicherung, Pflaster mit Vorsatzbeton in vielen Farben sowie gealterte, getrommelte Steine in Altstadtoptik. Gebrauchtes Betonpflaster wird oft in großen Mengen und sehr günstig abgegeben.

Pflasterklinker

Pflasterklinker werden aus Ton bei hohen Temperaturen gebrannt. Sie sind hart, frostbeständig und farbecht, weil die Farbe durch den ganzen Stein geht. Gebrauchte Klinker aus Rückbau bringen eine warme, historische Optik, zum Beispiel für Hof, Terrasse und Wege rund ums Landhaus.

Natursteinpflaster

Granit-, Basalt- und Porphyrpflaster stammt meist aus dem Rückbau alter Straßen und Plätze. Kleinpflaster, Großpflaster und Altstadtpflaster aus Naturstein findest du ausführlich unter Naturstein.

Welche Stärke brauchen Pflastersteine?

Fläche Steinstärke Beispiele
nur Fußgänger 4 bis 6 cm Gartenweg, Terrasse, Hauszugang
gelegentlich Pkw 8 cm Einfahrt, Carport, Stellplatz
Lkw, Gewerbe 10 cm und mehr Hofflächen, Ladezonen, Straßen

Für befahrene Flächen eignen sich Verbundsteine besser als einfache Rechtecksteine, weil sie sich gegenseitig verzahnen und weniger verschieben. Steine verschiedener Stärke oder verschiedener Hersteller solltest du nicht in einer Fläche mischen: Schon wenige Millimeter Höhenunterschied fallen beim Abrütteln auf.

Wie viele Pflastersteine brauche ich pro m²?

Die Zahl hängt vom Format und der Fugenbreite ab (meist 3 bis 5 mm). Diese Werte kannst du als Richtwert nehmen:

Format Steine pro m² Gewicht pro m² (Beton)
Rechteck 20 × 10 cm rund 48 bis 50 bei 6 cm etwa 135 kg, bei 8 cm etwa 180 kg
Quadrat 20 × 20 cm rund 24 bis 25 bei 8 cm etwa 180 kg
Quadrat 10 × 10 cm rund 95 bis 100 bei 8 cm etwa 180 kg
Doppel-T-Verbundstein rund 35 bis 40 bei 8 cm etwa 180 kg
Pflasterklinker 20 × 10 cm rund 48 je nach Stärke

Plane bei gebrauchten Pflastersteinen 5 bis 10 % Reserve für Bruch, Randsteine und Zuschnitt ein. Eine Palette neues Betonpflaster in 8 cm Stärke trägt meist rund 8 bis 11 m² und wiegt entsprechend 1,5 bis 2 Tonnen. Gebrauchtes Pflaster wird auch lose verkauft, dann brauchst du für den Transport einen Kipper oder Anhänger mit passender Zuladung.

Pflaster verlegen: Tragschicht, Bettung und Fugen

Ob eine gepflasterte Fläche hält, entscheidet der Unterbau. Der übliche Aufbau von unten nach oben:

  1. Planum: der verdichtete Boden mit dem späteren Gefälle von etwa 2 %, weg vom Haus.
  2. Frostschutz- und Tragschicht: Schotter oder Mineralgemisch, zum Beispiel 0/32 oder 0/45, lagenweise verdichtet. Für Wege und Terrassen meist etwa 20 cm, für Pkw-Einfahrten etwa 30 bis 40 cm, bei weichem Boden mehr.
  3. Bettung: etwa 3 bis 5 cm Splitt oder Brechsand-Splitt-Gemisch, zum Beispiel 0/5 oder 2/5, abgezogen und nicht betreten.
  4. Pflaster: verlegt mit Fuge, an den Rändern mit Bord- oder Randsteinen eingefasst.
  5. Fugen und Abrütteln: Fugen mit Brechsand oder Fugensplitt füllen, mit der Rüttelplatte samt Gummimatte abrütteln, nochmals einfegen.

Statt Sand kannst du Fugenmörtel verwenden, wenn kein Unkraut wachsen soll. Er braucht aber einen tragfähigen, wasserdurchlässigen Unterbau, sonst entstehen Risse. Für gebundene Bauweisen gibt es Drainmörtel als Bettung. Rinnen, Abläufe und Rasengittersteine findest du unter Be- und Entwässerung.

Bordsteine, Tiefborde und Randeinfassung

Ohne feste Einfassung wandert das Pflaster mit der Zeit zur Seite. Bordsteine werden in erdfeuchten Beton mit Rückenstütze gesetzt. Übliche Maße:

  • Tiefbord: zum Beispiel 8 × 20 × 100 cm, 8 × 25 × 100 cm oder 10 × 25 × 100 cm, bündig mit der Fläche für Wege und Einfahrten
  • Hochbord: zum Beispiel 15 × 25 × 100 cm oder 15 × 30 × 100 cm, mit Anschlag zur Straße
  • Granitborde: langlebig und gebraucht oft gut erhalten

Rasenkanten, Palisaden, Leistensteine und Blockstufen für den Garten findest du unter Gartensteine und Stufen.

Splitt, Schotter und Recyclingmaterial

Für den Unterbau brauchst du deutlich mehr Material als für das Pflaster selbst. Als Faustwert gilt: Ein Kubikmeter verdichteter Schotter wiegt rund 1,8 bis 2 Tonnen. Bei 20 cm Tragschicht brauchst du also pro m² Fläche etwa 0,2 m³ Schotter. Restmengen von Baustellen sind oft günstig zu haben.

Recyclingmaterial aus Bauschutt, etwa RC 0/45, ist eine günstige Alternative zu Naturschotter. Für den Einbau gelten seit 2023 die Vorgaben der Ersatzbaustoffverordnung. Frag beim Anbieter nach der Materialklasse und dem Lieferschein, und kläre vorher, ob das Material an deinem Einbauort verwendet werden darf. Zierkies und Splitt für Beete gehören eher zur Gartengestaltung.

Was kosten gebrauchte Pflastersteine?

Gebrauchtes Betonpflaster wird oft für wenige Euro pro m² angeboten, manchmal sogar gegen Abholung verschenkt. Neues Betonpflaster kostet im Baustoffhandel je nach Stein meist etwa 10 bis 40 € pro m², Designpflaster auch mehr. Gebrauchte Klinker und Natursteinpflaster liegen höher, weil sie gefragt sind und von Hand aufgenommen werden; Granitpflaster wird häufig pro Tonne verkauft. Dazu kommen Fracht oder Abholung. Für den Gesamtpreis einer Fläche zählen außerdem Schotter, Splitt, Bordsteine und Verlegung.

Aktuell 50 Angebote, Preise ab 4 € pro Stück. Die aktuellen Preise siehst du direkt in den Angeboten.

Worauf du beim Kauf gebrauchter Pflastersteine achten solltest

  • Menge: Reicht die Partie für deine ganze Fläche inklusive Reserve? Ein Nachkauf derselben Steine ist meist nicht möglich.
  • Stärke und Format: alle Steine gleich hoch? Passt die Stärke zur geplanten Belastung?
  • Hersteller und System: Verbund- und Systemsteine verschiedener Hersteller passen oft nicht zusammen.
  • Zustand: Kantenabplatzungen, Risse, Moos, Ölflecken, Reste von Fugenmaterial oder Mörtel.
  • Farbe: Ältere Betonsteine verblassen. Für Ergänzungen frag nach Fotos der Oberfläche.
  • Verpackung: palettiert oder lose? Davon hängt ab, wie du sie transportierst.
  • Abholung: Gibt es einen Stapler zum Aufladen? Lieferung, Abholung und Rechnung hängen vom Anbieter ab und stehen im Inserat.

Besichtige größere Mengen vor dem Kauf. Hochdruckreiniger und eine harte Bürste reichen meist, um gebrauchte Steine wieder ansehnlich zu machen.

Nachhaltig pflastern mit gebrauchten Steinen

Beim Herstellen von Zement und Brennen von Klinkern entsteht viel CO2. Wer gebrauchte Pflastersteine wiederverwendet, spart diese Emissionen und vermeidet Bauschutt. Gerade bei großen Hofflächen kommt so eine beträchtliche Menge Material zusammen, die nicht neu produziert werden muss.

Bestimmtes Pflaster gesucht oder übrig?

Du suchst ein bestimmtes Format, einen Ergänzungsstein oder eine große Menge? Erstelle einen Suchauftrag, dann informieren wir dich, sobald passendes Pflaster eingestellt wird. Fragen beantworten wir per E-Mail:

E-Mail: [email protected]

Du hast Pflastersteine, Bordsteine oder Schotter übrig, etwa nach dem Umbau deiner Einfahrt? Stelle sie kostenlos auf restado ein. Weitere Baustoffe für draußen findest du unter Garten und Freianlagen, Terrassenplatten unter Terrassenbeläge.

Häufige Fragen zu gebrauchten Pflastersteinen

Wo kann ich gebrauchte Pflastersteine kaufen?

Gebrauchte Pflastersteine bieten vor allem Bauunternehmen, Galabau-Betriebe, Händler und Privatleute nach Umbauten an. Auf restado findest du solche Angebote gesammelt und fragst direkt beim Anbieter an. Ob du abholst oder geliefert bekommst, steht im Inserat.

Was kosten gebrauchte Pflastersteine?

Gebrauchtes Betonpflaster gibt es oft schon für wenige Euro pro m², teils sogar gegen Abholung umsonst. Gebrauchte Klinker und Granitpflaster sind teurer, Granit wird meist pro Tonne verkauft. Dazu kommen Transport und das Material für den Unterbau.

Wie viele Pflastersteine brauche ich pro m²?

Beim Format 20 × 10 cm brauchst du rund 48 bis 50 Steine pro m², bei 20 × 20 cm rund 25 und bei Doppel-T-Verbundsteinen rund 35 bis 40. Plane bei gebrauchten Steinen 5 bis 10 % Reserve ein.

Wie dick müssen Pflastersteine für eine Einfahrt sein?

Für eine Einfahrt mit Pkw sollten Pflastersteine 8 cm stark sein. Für reine Gehwege und Terrassen reichen 6 cm, für Lkw-Verkehr brauchst du 10 cm oder mehr.

Lohnen sich gebrauchte Pflastersteine?

Ja, wenn Menge, Stärke und Zustand passen: Gebrauchte Pflastersteine sind meist deutlich günstiger und genauso belastbar wie neue. Achte darauf, dass alle Steine gleich hoch sind und von einem Hersteller stammen, und kauf genug für die ganze Fläche.

Welcher Unterbau ist für Pflaster nötig?

Unter das Pflaster gehört eine verdichtete Tragschicht aus Schotter, für Wege etwa 20 cm, für Pkw-Einfahrten etwa 30 bis 40 cm. Darauf kommt eine 3 bis 5 cm starke Bettung aus Splitt. Die Fläche braucht etwa 2 % Gefälle.

Kann ich gebrauchte Pflastersteine mit neuen mischen?

Das klappt nur, wenn Format, Stärke und System exakt gleich sind. Gebrauchte Steine sind oft verblasst, deshalb fällt der Farbunterschied auf. Besser verlegst du alte und neue Steine in getrennten Bereichen.

Wie reinige ich gebrauchte Pflastersteine?

Meist reichen Hochdruckreiniger und eine harte Bürste. Mörtelreste schlägst du mit dem Hammer ab. Bei Steinen mit farbiger Vorsatzschicht solltest du den Hochdruckreiniger nicht zu nah ansetzen, damit die Oberfläche nicht aufraut.

Wie viele m² Pflaster passen auf eine Palette?

Bei Betonpflaster in 8 cm Stärke sind es meist rund 8 bis 11 m² pro Palette, bei dünneren Steinen mehr. Eine volle Palette wiegt dann etwa 1,5 bis 2 Tonnen.

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