Recycling-Beton, RC-Beton bestellen und liefern lassen

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Was versteht man unter Recycling Beton

Unter R-Beton versteht man einen Beton, bei dem die Gesteinskörnung teilweise durch recyclierten Bauschutt ersetzt wurde. Dieser recyclierte Bauschutt entsteht beim Abbruch von Gebäuden. Zur Herstellung von 1m³ Beton werden 180 kg Wasser, 325 kg Zement und 1850 kg Gesteinskörnung unterschiedlicher Korngröße (= Sieblinie) verwendet. Dieser auch Zuschlag genannte Gesteinsanteil wird bei der Herstellung von R-Beton durch recyclierten Bauschutt zu 25 % bzw. 45 % ersetzt. Die Körnung < 2 mm muss allerdings grundsätzlich aus neuem Material bestehen.

R-Beton verhält sich in eingebautem Zustand nicht anders wie andere konventionell hergestellte Betone. Dies gilt nicht nur unter technischen Gesichtspunkten, sondern auch hinsichtlich einer möglichen Freisetzung von Schadstoffen. Diese liegen sehr niedrig und unterscheiden sich nicht von denen konventionell hergestellter Betone, da das angelieferte recyclierte Material im Betonwerk auf Verunreinigungen und Schadstoffe geprüft werden muss, bevor es herkömmlichem Beton beigemischt werden kann.

Recyclingbetonarten

Beton gibt es in unterschiedlichen Druckfestigkeitsklassen von C 8/10 bis C 100/115. Umso höher die Zahl, umso höher die Druckfestigkeit und damit die Tragfähigkeit des Betonbauteils. Für den Hausbau kommt im wesentlichen C 20/25 bzw. C30/37 zum Einsatz, seltener C35/45 bzw. C45/55.

Einsatzmöglichkeiten von Recyclingbeton

R-Betone dürfen bis zu einer Druckfestigkeitsklasse C30/37 eingesetzt werden und sind daher für normal belastete Betonbauteile zugelassen. Die statische Bemessung solcher Bauteile bleibt gleich zu Normalbeton ohne Recyclinganteile. Lediglich für spezielle Einsätze wie Hochleistungsbetone und Spannbetone (z. Bsp. im Brückenbau) darf R-Beton nicht verwendet werden. Da wie oben erläutert, der Großteil der benötigten Betonfestigkeitsklassen innerhalb der R-Beton Zulassung liegt, spricht nichts gegen den großflächigen Einsatz von R-Beton.