Sonnenverbrannte Bretter Fichte/Tanne
D-37627 Deensen + Lieferung
Die meisten Altholzbretter stammen aus Scheunen, Heuställen und Bauernhäusern. Sonnenverbranntes Altholz war jahrzehntelang Sonne und Wetter ausgesetzt und hat eine tiefbraune bis fast schwarze Oberfläche, die nur gebürstet wird. Sägeraue Bretter werden aus alten Balken oder Bohlen neu aufgeschnitten: innen hell, mit Nagellöchern und Rissen als Spuren der ersten Nutzung.
Altholz wird meist pro m², manchmal pro Stück, Paket oder laufendem Meter angeboten. Vergleiche deshalb immer den Preis pro m² Deckfläche und achte auf Länge, Breite und Stärke. Eiche kostet deutlich mehr als Fichte, Tanne oder Kiefer.
Frag den Anbieter, woher das Holz stammt, ob es technisch getrocknet oder hitzebehandelt wurde und ob Nägel und Metallreste entfernt sind. Bei Holz aus Wohnhäusern lohnt sich die Frage nach früheren Holzschutzmitteln. Lieferung, Abholung und Rechnung hängen vom Anbieter ab und stehen im Inserat.
Wer Altholz kaufen will, sucht meist genau das, was neues Holz nicht bieten kann: eine Oberfläche, die über Jahrzehnte von Sonne, Wind und Regen gezeichnet wurde, Nagellöcher, Risse, Farbverläufe und ein Holz, das längst zur Ruhe gekommen ist. Altholzbretter stammen aus dem Rückbau von Scheunen, Heuställen, Bauernhäusern und Speichern, von alten Fassaden und Dielenböden. Jedes Brett ist ein Unikat.
Auf restado bieten Altholzhändler, Rückbaubetriebe, Schreinereien und Privatleute ihre Bretter an: sonnenverbrannte Fassadenbretter aus Fichte, Tanne und Eiche, alte Dielen, Schlossdielen und Bodendielen sowie Sägeware aus altem Eichenholz. Über „Anfrage stellen“ im Inserat erreichst du den Anbieter direkt.
Der größte Teil der Altholzbretter kommt aus landwirtschaftlichen Gebäuden. Scheunen und Heuställe wurden außen mit Brettern verschalt, die oft 50 bis 100 Jahre und länger der Witterung ausgesetzt waren. Diese Bretter sind die Quelle für das gefragte sonnenverbrannte Altholz. Dazu kommen:
Für dich ist die Herkunft nicht nur wegen der Optik wichtig. Sie verrät auch viel über mögliche Belastungen, über Schädlinge und über den Feuchtegehalt. Frag deshalb immer nach, aus welchem Gebäude das Holz stammt.
| Oberfläche | So entsteht sie | Optik | Typisch für |
|---|---|---|---|
| Sonnenverbrannt | jahrzehntelange Sonne und Witterung an der Außenseite alter Fassaden | honigbraun bis fast schwarz, gewellte, ausgewaschene Struktur | Wandverkleidung, Decken, Möbelfronten, Ladenbau |
| Grau verwittert | Wetterseite mit viel Regen, wenig Sonne | silbergrau | Wand- und Fassadenverkleidung, Deko |
| Gebürstet | originale Oberfläche, nur von Schmutz, Staub und losen Fasern befreit | Patina bleibt erhalten, Struktur wird betont | alle sichtbaren Flächen im Innenraum |
| Sägerau | alte Bretter, Bohlen oder Balken werden neu aufgeschnitten | helleres Holz mit Sägespuren, Nagellöchern, Rissen | Möbelbau, Tischplatten, Wandverkleidung |
| Gehobelt | Oberfläche wird abgehobelt | glatt, alte Farbe ist weg, Löcher und Risse bleiben | Dielenboden, Tischplatten, Treppenstufen |
Wichtig: Die sonnenverbrannte Schicht ist nur Bruchteile eines Millimeters stark. Wer solche Bretter hobelt oder kräftig schleift, verliert genau die Oberfläche, für die er bezahlt hat. Sonnenverbranntes Altholz wird deshalb nur gebürstet und anschließend höchstens farblos geölt oder gewachst.
Bei Fassadenbrettern aus Süddeutschland, Österreich und dem Alpenraum überwiegen Fichte und Tanne, oft gemischt und nicht sortenrein. Sie sind leicht, gut zu verarbeiten und die günstigste Wahl für große Flächen. Kiefer und die harzreiche Pitch Pine findest du vor allem bei alten Dielen, Pitch Pine wurde früher in großen Mengen aus Nordamerika importiert und für Böden in Fabriken, Schulen und Bürgerhäusern verwendet. Eiche ist härter, schwerer und deutlich teurer. Alte Eichenbretter und Eichendielen eignen sich besonders für Böden, Tische und alles, was stark beansprucht wird.
Altholz hat keinen Einheitspreis. Entscheidend sind Holzart, Oberfläche, Abmessungen, Aufbereitung und Menge. Als grobe Orientierung (Stand: Oktober 2026):
| Produkt | Übliche Preisspanne |
|---|---|
| Sonnenverbrannte Bretter Fichte/Tanne | meist etwa 50–120 € pro m² |
| Sonnenverbrannte Bretter Eiche | meist etwa 120–250 € pro m² |
| Sägeraue Bretter aus altem Eichenholz | meist etwa 80–150 € pro m² |
| Alte Dielen und Schlossdielen | je nach Holzart, Breite und Aufbereitung sehr unterschiedlich, Eiche deutlich teurer als Nadelholz |
Lange und breite Bretter sind teurer als kurze und schmale, gereinigte, getrocknete und nagelfreie Ware teurer als Bretter „wie aus dem Rückbau“. Bei Paketen oder Stückpreisen rechnest du die Deckfläche selbst aus: Länge × Breite × Anzahl. Plane bei Altholz 10–15 % Verschnitt ein, weil Enden gerissen sind und die Breiten schwanken.
Aktuell 16 Angebote, Preise ab 20 € pro Stück. Die aktuellen Preise stehen direkt in den Inseraten auf dieser Seite.
Bis in die 1980er-Jahre wurden in Deutschland Holzschutzmittel mit Wirkstoffen wie Pentachlorphenol (PCP) und Lindan eingesetzt, vor allem im Innenausbau von Wohnhäusern, in Dachstühlen und an Fachwerk. PCP ist in Deutschland seit 1989 verboten. Belastet sein kann deshalb vor allem Holz, das in dieser Zeit gestrichen oder imprägniert wurde.
Unbehandelte Scheunenbretter, die ihr Leben lang nur Wind und Wetter ausgesetzt waren, gelten als unproblematisch. Achte auf diese Punkte:
Altes Holz kann Holzwürmer (Larven des Gemeinen Nagekäfers) und andere Insekten enthalten, auch wenn die Bretter von außen unauffällig aussehen. Frische, helle Bohrmehlhäufchen sind ein Hinweis auf aktiven Befall. Viele Altholzhändler behandeln ihre Ware deshalb technisch: In einer Trockenkammer wird das Holz so lange erhitzt, bis es auch im Kern mindestens 55 °C erreicht und diese Temperatur über längere Zeit hält. Das tötet Insekten in allen Entwicklungsstadien ab und senkt gleichzeitig die Holzfeuchte.
Für Wandverkleidungen und Möbel in beheizten Räumen sollte die Holzfeuchte etwa 8–12 % betragen. Luftgetrocknetes Altholz aus einer offenen Scheune liegt oft darüber und arbeitet nach dem Einbau noch, es schwindet und kann sich verziehen. Frag beim Anbieter nach, ob das Holz kammergetrocknet wurde, und lagere es vor dem Einbau einige Tage im Raum, damit es sich an das Raumklima anpassen kann.
Für eine Wandverkleidung brauchst du eine Unterkonstruktion aus Holzlatten, die waagerecht oder senkrecht an der Wand befestigt wird, je nachdem, in welcher Richtung die Bretter laufen sollen. Die Bretter werden darauf geschraubt oder genagelt. Wegen der schwankenden Breiten lohnt es sich, die Bretter vorher auf dem Boden auszulegen und nach Farbe und Breite zu sortieren. Lass zwischen den Brettern kleine Fugen oder überlappe sie leicht, damit das Holz arbeiten kann. Alternativ gibt es auch dünn aufgetrennte Altholzbretter, die direkt auf die Wand geklebt werden.
Für Böden eignen sich nur ausreichend starke Dielen, meist ab etwa 20 mm. Sonnenverbrannte Fassadenbretter sind dafür zu weich und uneben. Alte Dielen und Schlossdielen werden vor dem Verlegen in der Regel gesäumt, auf der Rückseite egalisiert und auf der Oberseite geschliffen oder gehobelt. Wenn du einen geschlossenen Dielenboden willst, achte auf Nut und Feder oder lass die Dielen nachträglich nuten.
Ob ein Anbieter liefert, eine Abholung möglich ist und ob er eine Rechnung mit ausgewiesener Mehrwertsteuer stellt, hängt vom Anbieter ab und steht im Inserat.
Für Innenräume brauchst du in der Regel keinen chemischen Holzschutz. Ein farbloses Hartwachsöl oder ein Wachs schützt vor Schmutz und Feuchtigkeit und vertieft die Farbe leicht. Sonnenverbranntes Holz kannst du auch völlig unbehandelt lassen, dann bleibt die matte, trockene Optik erhalten. Im Außenbereich sollte Altholz konstruktiv geschützt werden: Hinterlüftung, Abstand zum Boden und abgedeckte Hirnholzflächen sind wichtiger als jede Lasur.
Für Konstruktion und Deko aus dickerem Holz findest du Altholzbalken aus Fachwerk und Dachstühlen. Neues und gebrauchtes Bauholz gibt es unter Bauholz und Konstruktiver Holzbau, Restposten für Böden unter Parkett und Bodenbeläge. Einen Überblick über wiederverwendete Materialien gibt die Seite Nachhaltige Baustoffe.
Du suchst eine bestimmte Holzart, eine größere Fläche oder besondere Maße? Gib einen kostenlosen Suchauftrag auf, dann können sich Anbieter bei dir melden. Du hast selbst Altholz aus einem Rückbau übrig? Stell es kostenlos auf restado ein.
E-Mail: [email protected]
Sonnenverbrannte Altholzbretter aus Fichte oder Tanne kosten meist etwa 50 bis 120 € pro m², Eiche meist etwa 120 bis 250 € pro m². Der Preis hängt von Holzart, Oberfläche, Länge, Breite und Aufbereitung ab. Die aktuellen Preise stehen in den Inseraten auf dieser Seite.
Sonnenverbranntes Altholz sind Bretter von der Außenseite alter Scheunen und Bauernhäuser, die über Jahrzehnte Sonne und Witterung ausgesetzt waren. Dabei hat sich die Oberfläche honigbraun bis fast schwarz verfärbt. Diese Schicht ist sehr dünn, deshalb werden die Bretter nur gebürstet und nicht gehobelt.
Altholz kannst du bei Altholzhändlern, Rückbau- und Abbruchunternehmen, Sägewerken, Bauteilbörsen und auf Marktplätzen wie restado kaufen. Auf restado stellen Händler und Privatleute ihre Bretter ein, du nimmst über „Anfrage stellen“ im Inserat direkt Kontakt auf. Vor dem Kauf solltest du nach Herkunft, Trocknung und Maßen fragen.
Unbehandeltes Altholz aus Scheunen und Fassaden ist in der Regel unbedenklich. Belastet sein kann Holz, das bis in die 1980er-Jahre mit Holzschutzmitteln wie PCP oder Lindan behandelt wurde, vor allem aus dem Innenausbau von Wohnhäusern und aus Dachstühlen. Frag deshalb nach der Herkunft und lass im Zweifel eine Holzprobe im Labor untersuchen.
Ja, altes Holz kann Insekten oder deren Larven enthalten, auch ohne sichtbare Spuren. Viele Händler behandeln ihre Ware deshalb in einer Trockenkammer mit Hitze, bei der das Holz im Kern mindestens 55 °C erreicht. Frag vor dem Kauf, ob und wie das Holz behandelt wurde.
Für Innenräume ist kein chemischer Holzschutz nötig, wenn das Holz trocken und schädlingsfrei ist. Du solltest es gründlich abbürsten und kannst es danach mit einem farblosen Öl oder Wachs schützen oder unbehandelt lassen. Lagere es vor dem Einbau einige Tage im Raum, damit es sich an das Raumklima anpasst.
Miss die Wandfläche in m² aus und rechne 10 bis 15 % Verschnitt dazu. Altholzbretter haben oft gerissene Enden und unterschiedliche Breiten, deshalb fällt mehr Abfall an als bei neuem Holz. Kaufe die gesamte Menge möglichst aus einer Charge, damit die Farbe einheitlich ist.
Schlossdielen sind besonders breite und lange Massivholzdielen, meist aus Eiche, wie sie früher in Schlössern, Herrenhäusern und Gutshöfen verlegt wurden. Alte Schlossdielen aus dem Rückbau sind gefragt für Sanierungen und Denkmalpflege. Vor dem Verlegen werden sie in der Regel gesäumt, egalisiert und geschliffen.
Altholz lohnt sich, wenn du eine echte Patina willst, die sich mit neuem Holz nicht nachmachen lässt. Gut getrocknetes Altholz arbeitet zudem weniger als frisches Holz. Es ist meist teurer als neue Bretter, dafür nutzt du Holz weiter, das sonst entsorgt würde.