Baustoffe auf restado kaufen und verkaufen

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Kreislaufwirtschaft: Die Kreislauftwirtschaft in Deutschland & restado

Kreislaufwirtschaft: Was ist das?

Unter dem Begriff der Kreislaufwirtschaft versteht man einen Lebenszyklus einer Ware oder eines Produktes, welcher in einem Kreislauf verläuft anstatt, wie üblich, in einem linearen Verlauf.

Vergleich von Linearwirtschaft und Kreislaufwirtschaft

Vergleich von Linearwirtschaft und Kreislaufwirtschaft

Die obere Grafik verdeutlicht den Unterschied zwischen einer Linear- und einer Kreislaufwirtschaft. Waren und Produkte werden in einer Linearwirtschaft im letzten Schritt von einem Entsorger in ein Endlager, wie z.B. einer Deponie gebracht. Bei einer Kreislaufwirtschaft wird jedoch das Produkt zu einem Verwerter weitergegeben, der dieses dann als Sekundär-Rohstoff nutzen kann und damit einen Kreislauf  erstellt.

Die Kreislaufwirtschaft hat eine große Bedeutung für die Ökologie und Ökonomie. Aus ökologischer Sicht ist die Kreislaufwirtschaft aus der Erkentniss entstanden, dass die Welt endliche Ressourcen hat und daher nur Produktionsvefahren in einem Kreislauf ermöglichen den Ressourcenbedarf zu stillen. Die Materialflüsse der Weltwirtschaft betragen im Jahr 2017 ca. 100 Milliarden Tonnen, wovon nur ca. 6% aus recyclten Gütern besteht. 

Konkret für die Baubranche werden nur in Deutschland jedes Jahr 130 Millionen Tonnen an Baustoffen weggeschmissen obwohl diese noch verkauft werden können.

restado als Beispiel eines Startups der Kreislaufwirtschaft

restado ist ein Startup der Kreislaufwirtschaft und ist eine Plattform bei der man übriggebliebene Baustoffe kaufen und verkaufen kann. Wie bereits erwähnt werden nur in Deutschland jedes Jahr ca. 130 Millionen Tonnen Baustoffe weggeschmissen obwohl diese noch verkauft werden können. Mit der Plattform ermöglicht restado diese übriggebliebenen Baustoffe zu verkaufen und trägt damit dem Umweltschutz bei, ist jedoch auch ökonomisch, da Unternehmen Geld daran verdienen können.

Es entsteht also eine Win-Win-Win Situation: Käufer können günstige Baustoffe kaufen, Verkäufer erhalten Geld für Baustoffe die sie sonst kostenpflichtig entsorgen müssen und die Umwelt profitiert durch eine geringere Umweltbelastung die bei der Produktion von neuen Baustoffen anfallen.

restado kooperiert dabei Entsorgen, Bauteilbörsen, Transportunternehmen, Herstellern von Baustoffen, Großhändlern und vielen mehr.

Das Team von restado - der Plattform zum Kaufen und Verkaufen von Baustoffen

Das Team von restado – der Plattform zum Kaufen und Verkaufen von Baustoffen

Circular Economy in Deutschland

Neben restado gibt es natürlich weitere Unternehmen und Startups der Kreislaufwirtschaft. Ein seit Jahren existierender Bereich sind dabei die Bauteilbörse wie z.B. die Bauteilbörse in Hannover. Ein großes Potential sehen viele Gründer im Bereich der Essensverwertung. Ein Beispiel ist das Berlin Startup „Das Tiffin Projekt„, welches einen Take-Away Container System entwickelt hat, welches von Indien inspiriert wurde.

Unterstützung im Bereich der Kreislaufwirtschaft erhalten Startups durch die Ellen MacArthur Foundation und dem Cradle to Cradle e.V..

Die Ellen MacArthur Foundation ist weltweit tätig und arbeitet mit der Wirtschaft, der Politik und der Forschung zusammen und den Übergang zur Kreislaufwirtschaft zu beschleunigen. Beispielsweise gibt die Foundation in regelmäßigen Abständen Publikationen heraus und arbeitet mit großen Unternehmen wie z.B. H&M zusammen um Textilien umweltschonender zu gestalten.

Der Cradle to Cradle e.V. wirkt vor allem in Deutschland und möchte das Bewusstsein der Menschen in Bezug auf Müllverschwendung verbessern. Der Verein wird von Dr. Monika Griefahn geführt, eine Mitbegründerin von Greenpeace Deutschland und ehemalige Bundestagsabgeordnete. Durch den C2C Congress, die C2C Akadamie, das C2C Expertenforum und die C2C Aktionswoche wird versucht aktiv das Bewusstsein für eine Kreislaufwirtschaft in Deutschland zu schaffen. 

Wettbewerbe der Kreislaufwirtschaft

Deutschland und Europa hat bereits einige interessante Wettbewerbe speziell für die Kreislaufwirtschaft, von denen wir zwei näher vorstellen möchten.

Green Alley Award

Der Green Alley Award ist ein jährlicher Wettbewerb der Landbell AG und ist Europas erster Wettbewerb für die Kreislaufwirtschaft. Gewinner in den letzten Jahren waren u.a. Green City Solutions und adaptavate.

Die Bewerbung besteht aus einem Pitch als Präsentation die zu einer bestimmten Deadline eingesendet werden muss. Nach dem Ablauf der Deadline werden die Präsentationen ausgewertet und zu einem Workshop nach Berlin eingeladen, bei dem man die Möglichkeit hat mit anderen Startups und Personen der Kreislaufwirtschaft Kontakte zu knüpfen. Am Abend dieses Workshops stellen die besten 10 Startups ihr Konzept vor einer Fachjury bestehend aus Experten der Kreislaufwirtschaft und Venture Capitalists vor.

Der Gewinner erhält einen Geldpreis in Höhe von 7.000 EUR, PR Unterstützung, Co-Working Spaces und vieles mehr.

restado beim Green Alley Award 2016

Start Green

Der Start Green Wettbewerb zielt auf Gründer der Green Economy ab und ist vom Borderstep Institut für Innovation und Nachhaltigkeit organisiert. Unterstützt wird der StartGreen Award durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) und die nationale Klimaschutzinitiative (NKI) als Fördermittelgeber für das Vorhaben StartUp4Climate. Dabei wird in vier Kategorien unterschieden:

  • Gründungskonzepte (noch nicht gegründet)
  • Start-ups (bis 5 Jahre)
  • junge Unternehmen (5 – 15 Jahre)
  • Gründungsförderakteure (z.B. Gründungszentren, Kapitalgeber, Gründungswettbewerbe, Förderprogramme, Hochschulen, Medien, Verbände)

Das Startup muss dabei nicht ein Konzept der Kreislaufwirtschaft sein, sondern kann im Allgemeinen aus den Bereichen Klimaschutz und Nachhaltigkeit kommen. Gewinner der letzten Jahre sind z.B. Creapaper und JPM Silicon GmbH.

Der Wettbewerb teilt sich in drei Phasen: Wie auch beim Green Alley Award muss das Startup einen Pitch als Präsentation einreichen, sowie einige Fragen zum Startup beantworten. Die Startups, welche die erste Runde überstehen, müssen ein ca. 30-sekündiges Video erstellen in dem sie Ihre Idee vorstellen, Dieses Video wird veröffentlicht und mittels einem Publikumsvoting bewertet. Ein Fachjury kürt dann die Gewinner, welche bei einer Preisverleihung im Berlin die Preise erhalten. Das Preisgeld für jede Kategorie beträgt 5.000 EUR.

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